Lukas Stöhr - Ausbildung zum Industriekaufmann Irland Entdecken - Mein Wölfle Auslandspraktikum

Hallo, mein Name ist Lukas Stöhr, ich bin 18 Jahre alt und befinde mich aktuell im zweiten Lehrjahr meiner Ausbildung zum Industriekaufmann bei der Wölfle GmbH. Mein Ziel ist es, meine Ausbildung erfolgreich abzuschließen und dabei möglichst viele praktische Erfahrungen zu sammeln. Wie mein beruflicher Weg danach genau aussehen wird, weiß ich noch nicht – sicher ist jedoch: Ich bin offen für neue Chancen und gespannt auf alles, was noch kommt.

Ein echtes Highlight meiner Ausbildung war das Auslandspraktikum in Irland 2025. Drei einhalb Wochen voller neuer Eindrücke, Erfahrungen und Begegnungen, die mir sicher noch lange in Erinnerung bleiben werden.

Ankommen & Einleben in Irland

Unsere Reise begann in Memmingen, wo sich die gesamte Gruppe zum ersten Mal vollständig traf. Nach einem etwa 1,5- bis 2-stündigen Flug landeten wir in Dublin. Von dort ging es mit dem Bus weitere 1,5 Stunden ins Landesinnere nach Athlone.

Dort wurde ich von meiner Gastfamilie abgeholt – einem herzlichen Ehepaar namens Tina und Tommy. Ich habe mich vom ersten Moment an sehr wohlgefühlt und wurde bestens aufgenommen.

Am nächsten Morgen trafen wir uns erstmals in der Shannon Academy. Unser Lehrer Cathal stellte sich vor und wir starteten direkt mit einer kleinen Einführung. Insgesamt hatten wir rund 30 Stunden Unterricht, der sehr individuell und abwechslungsreich gestaltet war – mit Spaziergängen durch Athlone, geschichtlichen Einblicken und sogar einem gemeinsamen Kinobesuch.
 

Arbeiten im irischen Alltag

Nach dem Unterricht brachte uns unser Lehrer täglich zu unseren Arbeitsplätzen. Ich absolvierte mein Praktikum in einem kleinen Outdoor-Sportgeschäft mit Café namens Booley.

Meine Aufgaben dort waren sehr vielfältig:

  • Kaffee zubereiten und servieren
  • Geschirr spülen
  • Kunden beim Kauf von Kleidung beraten
  • Lager sortieren und einräumen
  • Sicherheitsetiketten an neuer Ware anbringen

Besonders cool: Der Laden war tierfreundlich. Viele Kunden kamen mit ihren Hunden vorbei – sogar ein Mitarbeiter brachte seinen Hund regelmäßig mit zur Arbeit.

Nach Feierabend trafen wir uns oft wieder in der Academy und ließen den Tag gemeinsam in einem Pub ausklingen. Unter der Woche war der Ablauf recht routiniert: Unterricht und Arbeit. Die Wochenenden hingegen waren jedes Mal ein neues Abenteuer.

Erstes Wochenende – Dublin entdecken

Gemeinsam mit einer spanischen Klasse unternahmen wir einen Tagesausflug nach Dublin. Auf dem Weg dorthin waren wir sogar Eislaufen. In der Stadt bekamen wir eine Führung und sahen unter anderem das Trinity College, die Ha'penny Bridge und The Spire. Danach blieb noch Zeit, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden.

Zweites Wochenende – Guinness & Großstadt

Dieses Mal ging es mit der gesamten Gruppe übers Wochenende erneut nach Dublin – diesmal mit dem Zug. Ein besonderes Highlight war der Besuch im Guinness Storehouse. Die Geschichte, die Größe und der Aufwand hinter der Produktion haben mich sehr beeindruckt. Natürlich durften auch Souvenirs nicht fehlen, bevor wir den Abend gemeinsam ausklingen ließen.

Drittes Wochenende – Natur pur

Am letzten Wochenende machten wir einen Tagesausflug zu den Cliffs of Moher und anschließend nach Galway. Die Klippen waren trotz des kurzen Aufenthalts absolut beeindruckend – wir hatten Glück mit dem Wetter: kaum Wind, kein Regen und eine fantastische Aussicht. In Galway erkundeten wir die Stadt, gingen essen und besuchten den Weihnachtsmarkt.

Fazit: Erfahrungen fürs Leben

Die Menschen in Irland sind unglaublich gastfreundlich. Egal ob bei der Arbeit oder im Pub – man kommt schnell ins Gespräch und fühlt sich willkommen. Das Wetter war typisch irisch und wechselte oft sehr spontan, doch insgesamt hatten wir überraschend viel Glück.

Zum Abschluss möchte ich mich besonders bei unserem Lehrer Cathal bedanken. Durch seine humorvolle Art, seine hervorragende Betreuung und seine Insider-Tipps konnten wir Orte erleben, die man als normaler Tourist nie gesehen hätte.

Dieses Auslandspraktikum war für mich eine wertvolle persönliche und berufliche Erfahrung – und ein weiteres Beispiel dafür, welche Chancen eine Ausbildung bei Wölfle bieten kann.