Dr. Peter Geigle ­Prokurist Technik ist mein Leben

Im Alter von 13 Jahren hat „klein Peter“ seinen uralten SW-Fernseher nachträglich mittels seines C64-Computers fernbedienbar gemacht. Ab diesem Moment war zumindest meinen Eltern klar, dass eine Ausbildung zum Elektroniker angebracht sei. Wie bei vielen, war Schule nicht so mein Ding, sodass eine Ausbildung als das Richtige erschien. Aus heutiger Sicht – goldrichtig.

  • 100%

    Technikbegeistert

  • Studium E-Technik

    erfolgreich abgeschlossen

  • Prokurist

    seit 10 Jahren

  • Seit 2008

    bei Wölfle

  • Akademischer Grad

    Master und Doktor

  • Allrounder

    und Teamplayer

Nach meiner Ausbildung bei der DB, bin ich zu meinem ersten Arbeitgeber gewechselt, der Firma Mayser in Ulm. Hier war ich zunächst in ganz Europa auf Montage und Inbetriebnahme bei unterschiedlichen Kunden. Auch Messebau stand immer wieder auf dem Plan.

Nach drei Jahren im Beruf habe ich mich dann doch entschieden, parallel zu meiner Arbeit bei Mayser ein Studium der E-Technik zu beginnen, welches ich auch erfolgreich abgeschlossen habe. In dieser Zeit arbeitete ich bereits in der Entwicklung und habe zahlreiche Projekte durchgeführt.

Damals bei Mayser habe ich zudem noch meinen Wehrdienst beim THW abgeleistet. Auch hier hatte ich viel Kontakt mit Technik und konnte meinen Dienst im In- und Ausland bei diversen Einsätzen absolvieren.

Anfang 2008 wechselte ich nach 10 Jahren bei Mayser zu Wölfle als Entwicklungsleiter der Elektronik. Diese Position hatte ich auch bei Mayser schon mehrere Jahre begleitet und konnte sofort mit recht viel Elan starten. Geprägt durch die Wirtschaftskrise und die Umstrukturierungen bei Wölfle habe ich dann Anfang 2010 meine derzeitige Position in der Geschäftsleitung angetreten, die ich seitdem innehabe.

In dieser Zeit haben wir einiges gemeinsam bewegt und vieles erreicht. Die Firma wächst, wir haben neue Kunden und neue Märkte erschlossen. Ein Blick nach hinten lohnt sich und wenn wir auf das zurückschauen, was wir alles erreicht haben, können wir alle sehr stolz sein.

Stillstand ist für mich immer schwierig. Wer mich kennt weiß, sobald eine Phase eintritt, in der ich keine Herausforderung habe, sei es beruflich oder privat, such ich mir wieder eine neue Aufgabe. So geschehen 2014. Nachdem meine Hobby-Fotografie irgendwie ausgereizt war, habe ich mir in den Kopf gesetzt, wieder die Schulbank zu drücken und hab im sog. „Fast-Track“ den Master und Doktor gemacht. Mal sehen, was in Zukunft noch kommt. Ideen habe ich zur Genüge.

Beruflich habe ich schon vieles gesehen und bin bereit die nächsten 25 Jahre genauso motiviert zu bestreiten wie die Ersten. Ich bin sehr stolz hier im „Wolfsrudel“ zu sein. Hier fühle ich mich wohl und mir macht jeder Tag immer noch sehr viel Spaß.